Im Normalfall schulden Sie als Mandant meine Vergütung. Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten der Vergütungsberechnung und Vereinbarung. Im Folgenden finden Sie eine Übersicht über die einzelnen Vergütungsmodelle, welche uns zur Verfügung stehen.

Abgesehen von der Erstberatung und der telefonischen Beratung über den Dienst 0900 bedürfen alle anderen Modelle eines Vergütungsgesprächs, welches ich immer vor der Annahme eines Mandats führe.

1. Erstberatung

Für eine Erstberatung über das Internet berechne ich pauschal € 50 inklusive Mehrwertsteuer. Die Erstberatung beinhaltet eine Problemeinschätzung der Sach- und Rechtslage bei maximal 30 min Zeitaufwand.

Dies ist für Sie eine gute Möglichkeit zu überschaubaren Kosten Ihr Risiko einzuschätzen und das Vorgehen zu planen.

2. Gesetzliche Gebühren nach dem Gegenstandswert

Ohne eine abweichende Vereinbarung habe ich immer einen Anspruch auf die gesetzlichen Gebühren nach dem Gegenstandswert.

aa) Normalfall

Die Vergütung nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz richtet sich grundsätzlich nach dem Gegenstands- oder Streitwert der Sache. In der Vergütungsverordnung zum Rechtsanwaltsvergütungsgesetz finden sich Tabellen, welche daran gemessen die Vergütung festlegen. Leider lässt sich der Gegenstandswert bei Mandatserteilung häufig noch nicht eindeutig bestimmen oder ändert sich im Laufe des Verfahrens – weil z. B. ein Schaden größere Ausmaße annimmt als zunächst angenommen.

Gerne berate ich Sie zu den erwarteten Gebühren.

bb) Erhöhungsgebühren

Im Einzelfall kann es bei bekanntem hohem Aufwand einer Sache angezeigt sein, zu den gesetzlichen Gebühren eine Erhöhungsgebühr zwischen dem 1,0- und dem 2,0-fachen der gesetzlichen Vergütung zu veranschlagen. Hierüber würde ich Sie vorab informieren.

cc) Zusatzgebühr - Premium

Insbesondere in gerichtlichen Verfahren kann es vorkommen, dass zu den gesetzlichen Gebühren eine pauschale Zusatzver gütung oder Premium vereinbart wird. Dies ist Vereinbarungssache.

3. Pauschalgebühr

In Fällen, in welchen der Aufwand und die Schwierigkeit gut einschätzbar sind, kann eine pauschale Vergütung vereinbart werden. Insbesondere im Bereich der U. S. Immigration und im Staatsbürgerrecht haben sich Pauschalen am Markt durchgesetzt. Insbesondere auch, weil die gesetzlichen Gebühren für diesen Bereich deutlich zu gering sind.

Pauschalgebühren bedürfen der vorherigen schriftlichen Vereinbarung.

4. Zeithonorar

In Beratungsmandaten ist es mittlerweile üblich nach Zeitaufwand abzurechnen. Die Höhe des Stundensatzes ist vom Rechtsgebiet unter der Schwierigkeit der Tätigkeit abhängig.

Die Vereinbarung eines Zeithonorars bedarf der vorherigen schriftlichen Vereinbarung.

5. Erfolgshonorar

Seit einiger Zeit ist auch in Deutschland die Vereinbarung von Erfolgshonoraren zulässig. Dies ist aber an bestimmte enge Voraussetzungen geknüpft und stellt daher nach wie vor die Ausnahme dar.

Wenn vereinbart, bedeutet dies, dass eine Vergütung nur für den Erfolgsfall geschuldet wird. Ich erhalte dann einen prozentualen Anteil vom erzielten Ergebnis. Im Fall des Unterliegens erhalte ich hingegen keine Vergütung.

Lesen Sie auch über die zwei anderen Möglcihkeiten der Zahlung: Ein Dritter zahlt ->Fremdzahlung oder es handelt sich um einen Inkassofall mit Sondervereinbarung ->Inkassovergütung.

Ich freue mich über Ihre Anfragen oder beauftragen Sie direkt eine Erstberatung!